Baeza
Baeza ist die Stadt, die zusammen mit dem nahegelegenen Úbeda bei der Reconquista als Erstes von Ferdinand III. zurückerobert wurde. Im 16. Jahrhundert wurde Baeza ein wichtiger Handelspunkt zwischen Andalusien und Kastilien. Heute zählt die Stadt 15.000 Einwohner und wurde wegen der schönen Plazas und Paläste im Stil der Renaissance zusammen mit Úbeda zum Weltkulturerbe der UNESCO ernannt.
Im Zentrum befindet sich die Plaza del Mercado Viejo mit dem Ratsgebäude aus dem 17. Jahrhundert. Auf dem Plaza del Pópulo steht der historische Löwenbrunnen, in dessen Mitte eine Frauenskulptur steht, bei der es sich um Imilce, die Frau Hannibals handeln soll. Das Casa del Pópulo aus dem Jahr 1559, das früher das Zivilgericht war, beheimatet heute die Touristinformation.
Weitere Sehenswürdigkeiten sind der Palacio de Jabalquinto, der zu den prächtigsten Palästen von ganz Baeza zählt. Die Catedral Santa María wurde auf Teilen einer alten Moschee errichtet. Der vergoldete Hochaltar sowie die Monstranz sind besonders sehenswert.


